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    <title>Immanuel-in-Indien</title>
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    <dc:publisher>Immanuel_G</dc:publisher>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:date>2010-04-13T12:10:48Z</dc:date>
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    <title>Immanuel-in-Indien</title>
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  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/17-mal-wieder-ein-bericht/">
    <title>17. Mal wieder ein Bericht</title>
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    <description>Hallo zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet. Das hat zwei Gruende: einer ist, dass ich in der Tat nicht so viel Zeit und Lust habe etwas zu schreiben. Und der zweite Grund ist mein Computer hat wohl floellig den Geist aufgegeben. Ich vermute das Klima in Indien bekommt ihm nicht so gut.&lt;br /&gt;
Seit meinem letzten Bericht ist schon einiges passiert. Wie ich ja schon geschrieben hatte waren Christoph und Moni in Indien und haben mich in Delhi besucht. Ausserdem sind in Akshay neue Volunteers. Also insgesammt 4 ein Maedchen aus England, die bereits wieder daheim ist, ausserdem eine deutche, die 2 Monate hier ist, eine Kanadierin, sie ist 3 Monate in Delhi und nicht zu letzt ist eine Irin hier. Also ein volles Haus. Ich habe fuer meinen Teil trotztdem genug zu tun momentan habe 3 Projekte gleichzeitig laufen. Eine Praesentation vorbereiten, die Homepage neu gestallten, und den Jahresbericht vorbereiten. Dazu kommen immer wieder noch kleinere Sachen. Die anderen Freiwilligen sind mehr in den Klassen als am Computer.&lt;br /&gt;
Desweiteren war ich ein zweites mal in Rishikesh und in Haridwar bei der Kumbmela (das wohl groesste Religoese Fest der Welt) Ich selbst habe mich aber nicht ueberwinden koennen in den Ganges zu gehen. Der war mir dann doch eine Spur zu kalt. Maxi und die anderen haben das gemacht.&lt;br /&gt;
Und das wohl beste was seit dem passiert ist. Christin war 2 Wochen hier. Am ersten Wochenende sind wir zusammen nach Agra zum Taj Mahal und dann weiter nach Jaipur gefahren. Dannach habe ich 3 Tage gearbeitet, so dass wir nur nachmittags ein bisschen was unter nehemen konnten, am zweiten Wochendende bin ich mit ihr nach Amritsar zum Golden Tempel gefahren was auch sie glaube ich sehr beeindruckt hat. Nach diesem zweiten Wochenende hatten wir leider nur noch 3 Tage zusammen, die ich gluecklicherweise frei bekommen habe und in denen ich ihr etwas von Delhi gezeigt habe. Christin musst natuerlich auch einige Vorstellungsrunden ueber sich ergehen lassen, da jeder meine Freundin kennen lernen wollte. Ausserdem ist am 15.02. meine Cousine Luisa nach Indien gekommen, mit der wir uns dann auch getroffen haben. Sie ist nicht wegen mir gekommen, sie macht hier einen Hindi-Sprachkurs.&lt;br /&gt;
Ja jetzt sind es nur noch 3 Monate dann ist mein Jahr schon rum. Wobei ich sagen muss vorallem in den letzten 2-3 Tagen hatte ich zum ersten mal seit dem ich in Indien bin den Drang nach Deutschland zurueck zu kommen. Das wird wohl daran liegen, dass Christin hier war und vermutlich auch ein bisschen daran, dass es mir nicht so gut ging. Ich war etwas krank. Mittlerweile ist aber alles wieder gut.&lt;br /&gt;
So das wars auch schon so in aller kuerze.&lt;br /&gt;
Ich schicke warme sonnige Gruesse in das kalte nasse Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis bald &lt;br /&gt;
Immanuel</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>11. Februar</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-21T16:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/wo-ich-schon-ueberall-war/">
    <title>Wo ich schon überall war</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/wo-ich-schon-ueberall-war/</link>
    <description>Hier ist eine Karte auf der ich alle Orte markiert habe, in denen ich bisher schon war. Ich versuche diese aktuell zu halten und werde auch einen Link auf die Startseite setzten.&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;&lt;h1 align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&amp;gl=de&amp;ie=UTF8&amp;oe=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=101525846005159046821.00047da9f6e29da24e9fb&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Hier geht&apos;s zur  Karte&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>10. Januar</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-21T12:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/14-suedindien/">
    <title>16. Südindien</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/14-suedindien/</link>
    <description>Hallo!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So das erst Mal, dass ich mich im neuen Jahr melde. Ich denke mal die meisten dürften gespannt auf die Bilder und den Bericht meiner Südindienreise sein aber zuersteinmal euch allein ein gesundes, erfolgreiches und glückliches neues Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das schon mal vorweg zu nehmen: die Reise war wirklich großartig aber leider wie das so häufig mit Urlaub ist zu kurz!&lt;br /&gt;
Am 18.12. ging es schon früh morgends los. Das Taxi holte uns um 04:00 Uhr morgens ab, was für uns ganze 3 Stunden schlaf bedeutete. Trotz Pollover, langer Hose und Schaal war es richtig kalt! Gegen 08:00 Uhr landeten wir nach 2 Stunden Flug in Bombay (Bombay heißt zwar heute offiziell Mumbai aber alle Inder die ich getroffen habe mögen den Namen Mumbai nicht). Eine angenehme Wärme kam uns schon beim Aussteigen des Fliegers entgegen. Da waren wir nun in der größten Stadt Indins mit über 16 Mil. Menschen. Irgendwie fühlte ich mich so ein bisschen an meinen ersten Tag in Indien erinnert. Erst mal aus dem Flughafen heraus und orientieren. Bombay ist eine Halbinsel, die sich von Norden nach Süden erstreckt. Der Flughafen liegt ganz im Norden der Stadt. Das Turistenviertel (Colaba) befindet sich aber ganz am Südzipfel der Stadt. Naturlich hätten wir ein Taxi nehmen können, aber wir entschlossen uns für den entwas umständlichen Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das kostete uns etwa so viel Zeit wie der Flug von New Delhi nach Bombay. Da der Tag ja noch früh war und Caitlin (unsere Amerikanische Freundin, die wir bereits in Udaipur besuchten) eh erst gegen 18:00 Uhr ankommen würde, machte das gar nichts. Wir suchten uns eine Unterkunft und liefen einfach der Nase lang durch Bombay. Unser Weg führte uns unter anderem in einen kleinen Slum (nicht zu vergleichen mit den großen Slums im Norden der Stadt) Dort saß ein Mann mit seiner Frau und pulte Garnelen. Wir unterhielten uns 1/3 Hindi, 1/3 Englisch, 1/3 mit Händen und Füßen, nach kurzer Zeit rief er seine ca. 16 oder 17 jährige Tochter und fragte ob nicht einer von uns interesse hätte, sie zu hairaten was wir jedoch leider ausschlagen mussten. Nach gefühlten 1000 km Laufen trafen wir am Gatway of India Caitlin wieder. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Boot zu der Insel Elefanta, die auch ein Teil Bombays ist. Hier trafen wir Lucy aus England mit der wir uns die Insel ansahen und abends dann Bambays Nachtleben erkundeten. Was für uns etwas ernüchternd endete. Der Abend begann sehr nett in einer Hooker-Bar (Schischa) Wo sich noch Chiel aus Holland zu unserer kleinen Gruppe gesellte. Anschließend wollten wir in einen Culb leider waren die Eintrittspreise in der Regel weit über unserem Budget unter 1.500 Rupi (über 20 Euro) gab es fast nirgends Einlass. Bis wir den Club Voodoo fanden. Hier war der Eintritt frei. Nachdem wir drinnen waren wussten wir auch warum. Caitlin und Lucy waren wohl die einzigen wirklichen Frauen in dem Laden der Rest bestand aus Männern bzw. Transvestiten. Lange hielten wir uns hier nicht auf, die Hände auf und überall am Körper störten nicht nur unsere beiden Damen. Daher endete der Abend schon relativ früh. Am dritten und letzten Tag in Bombay stand Sightseeing auf dem Programm. Bis dahin hatten wir ja noch nicht viel gesehen. Um das ganze Stilecht zu gestallten entschieden wir uns für den Zug. (Wenn man bei uns Bilder von vollen Zügen in Indien sieht, wo die Leute auf den Dächern sitzen dann sind die in der Regel in Bombay gemacht). Maxi musste jedoch zuvor an einen Geldautomaten doofer Weise wollte der blöde Automat seine Karte nicht mehr hergeben. Später sollte sich herausstellen, dass es mit einer Kartenrückrufaktion in Deutschland vor einigen Monaten zusammen hing. Da ich meine Kreditkarte bei derselben Bank hatte, war für mich auch klar, erst mal kein Geld abzuheben. Für die nächsten 2 3 Tage sollte das Bargeld von uns aber noch reichen. Nach jeder Menge Aufregung und jeder Menge Telefonate und e-mails setzten wir unsere Sightseeingtour fort. Wir sahen die Moschee, die größte Handwaschmaschine der Welt, und der Zug Ja wir fuhren für 4 Rupi pro Person. Leider verfehlten wir unsere Haltestelle und fuhren eine zurück. Was wir nicht merkten: wir waren in der ersten Klasse (es war wirklich kein großer Unterschied festzustellen). Auf jeden Fall wurden unsere Tickets kontrolliert und wir mussten Strafe zahlen, die sich dann auf 200 Rupi pro Person oder Beugehaft belief. Wir zahlten zähneknirschnd die umgerechntet knapp 3 Euro. Der Kontrolleur ließ nicht mit sich reden. Auch wenn es für Touristen echt schwer ist sich da zurecht zu finden. Am selben Abend ging unser Nachtzug nach Goa bei dem dann auch mit den Tickets alles klappte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens kamen wir frisch und munter nach 12 Stunden Zugfahrt (die meiste Zeit schlafend) in Goa an. Und wieder neu orientieren. Unser Ziel stand fest Agondar nur wie hin kommen? Inder haben die blöde Angewohnheit immer Auskunft geben zu müssen auch wenn sie eigentlich keine Ahnung haben. Die Fehlerquote liegt daher recht hoch. Trotz alle dem fanden wir unseren Bus, der uns zunächst nach Palolem brachte. Und hier mussten wir zu erst einmal an den Strand (kaum zu glauben Mitten im Dezember ins Meer zu gehen) bevor es mit einer Auto Rikschar weiter nach Agondar ging. Am 21.12. waren wir gegen 14 Uhr in unserer Strandhütte direkt am Meer. Die Tage von Goa waren wirklich richtig schön: Strand, Palmen, Sonne, Meer, Fruchtsäfte bzw. Cocktails. Goa ist alles in allem als ein Indien light zu betrachten. Alles ist sehr westlich. Nicht nur, dass man mehr Weiße als Inder an den Stränden sieht, auch das essen und die  Kultur zu Feiern ist alles andere als Indisch. In den großen Orten wie Palolem oder Anjuna kommt man sich vor wie auf dem Ballermann in Mallorca. Genau aus diesem Grund haben wir uns einen etwas ruhigeren Strand ausgesucht, der auch wirklich toll war. Mit Rollern haben wir die Umgebung erkundigt und dabei traumhafte Strände gefunden. Einer davon hat besonders herausgestochen bule Lagune sehr leer, nur einige Strandhütten auf der hinteren Seite des Strandes Süßwasser, nach vorne das Meer. Schöne Bars und ein Meer aus Palmen. Wirklich traumhaft schön! Weihnachten habn wir tagsüber am Strand und im Wasser verbracht, abends haben  wir uns dann doch mal aufgerafft und sind nach Palolem gefahren. Dort hatten wir ein hervorragendes Essen und anschließend sind wir in einen Openair Club direckt am Meer gegangen. Morgends um 04:00 Uhr sind wir dann äußerst müde nach Hause gekommen. Alles in allem ein Weihnachten, das ich noch lange in Erinnerung behalten werde. Am 26.12. Hat sich Caitlin dann von uns in Richtung USA verabschiedet. Weil wir ja immer noch unsere Probleme mit den Kreditkarten hatten lieh Caitlin jedem von uns 10.000 Rupi das sind ca. 150 Euro, damit wollten wir den Rest unserer Reise sorgenfrei bestreiten. Sehr nett und zeugt von einem großen Vertrauen in uns! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27.12 machten auch wir uns auf den Weg mit öffentlichen Bussen Richtung Hampi. Öffentliche Busse bedeutet, dass es da, wo normalerweise 4 Sitze in einer Reihe sind hier nun 5 Stitze in einer Reihe tummeln, was das Reisen für einen großen Kerl wie mich nicht gerade bequemer macht. Wie dem auch sei. Nach etwa der Hälfte der Fahrt, wurde der Buss relativ leer und ich konnte mich über 3 Sitze legen und schlafen. Zu dieser Zeit hatte ich meine kurzen Jeans-Shorts an, die an der Seite jeweils diese Jumbo Taschen haben. In einer solchen Tasche befand sich mein Geldbeutel und mein Handy, leider ausgerechnet auf der Seite auf der nicht die Lehne der Sitze war. Als ich also schlief ist es tatsächlich jemanden gelungen beide Knöpfe der Tasche zu öffnen mein Geldbeutel heraus zu nehmen alle Tausender zu entwenden (7.000 Rupi), das klein Geld (ungefähr 800 Rupi) wieder zu falten (was es vorher nicht war) und zurück in den Geldbeutel zu stecken und diesen wieder in meiner Hosentasche zu verstauen. Dabei ist das Handy aus der Tasche gefallen, wovon ich auf gewacht bin und erschreckt mein Handy gesucht habe, es aber erleichtert auf dem Boden fand. Damit war für mich die Sache gegessen, bis ich in Hampi die Unterkunft bezahlen wollte und erschreckt feststellen musste das ich kaum noch Bargeld hatte. Scheiß Situation kein Geld und keine Möglichkeit an welches zu kommen ist eine schlechte Kombination. Zu dieser Zeit war ich aber noch mit Maxi unterwegs der hatte noch etwas Bargeld damit konnte ich mich noch etwas über Wasser halten. Hampi selbst war sehr schön. Es gibt da echt viel zu sehen. Im 16ten Jahrhundert hatte diese Stadt mal 100.000 Einwohner und in Europa wurde zu dieser Zeit von einer großen Stadt gesprochen wenn sie 10.000 Einwohner hatte. Aber nicht nur die Überbleibsel menschlicher Zivilisation sind beeindruckend auch die Landschaft ist einzigartig. Diese Gegend hätte den Begriff Rocky Mountains wesentlich mehr verdient. Denn dort gibt es nur Berge die aus riesigen Felsen bestehen. Lustiger weise sind diese Felsen auch noch relativ rund. Für mich ist das irgendwie ein Phänomen. Von der einstigen Stadtgröße ist nicht mehr viel übrig geblieben. Heute besteht der Kern der Stadt eigentlich nur noch aus Touristenunterkünften und Shops. Außer historischer hat Hampi keinerlei Bedeutung mehr. Es fließt ein Fluss durch die Stadt, der jedoch nur per Boot überquert werden kann. In einem kleinen Außenborder-Boot setzt man über (auch mit Motorrad oder Fahrrad). Dieser Fluss versperrte uns auf nuserer kleinen Radtour leider den Weg. Auf der Karte war an dieser Stelle, an der wir über den Fluss wollten, zwar eine Brücke eingezeichnet, diese lag jedoch mittlerweile im Fluss. Vor einem halben Jahr sei sie zusammen mit einem Buss eingestürzt, dabei seien 35 Menschen ums Leben gekommen, wurde uns berichtet. Die nächste Brücke ist 20km entfernt. Zu unserem Glück gab es aber Boote (große Körbe die mit Folie abgedichtet wurden) mit denen wir mit unseren Fahrrädern übersetzen konnten. Die Überfahrt war schon lustig, natürlich wurde gepaddelt.Ansonsten gibt es über Hampi nicht viel zu berichten außer das Maxis und meine Wege sich hier trennten. Er musste bereits am 01.01. zurück nach Delhi um sofort weiter nach Nepal zu fliegen (Probleme mit dem Visum) da ich aber noch bis zum 03.01 Zeit hatte macht ich mich auf den weg nach Gokarna (juhu wieder ans Meer!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider waren die Reisebusse schon alle ausgebucht. Daher musste ich mal wieder mit den öffentlichen Bussen fahren. 1.000 Rupi hatte mir Maxi noch mitgegeben. Diesmal wurde ich zum Glück nicht beklaut. Aber die Fahrt hätte mit einem Reisebus 7 stunden gedauert so hab ich über 12 Stunden gebraucht. Von Hampi nach Hospet, umsteigen nach Hubli umsteigen nach Kuptar umsteigen nach Agondar. Bin also den ganzen Tag gefahren am 30.12. abends kamm ich dann ziemlich müde in Agondar an. Dort habe ich Chiel wieder getroffen, unseren holländschen Freund aus Bombay. Er war es auch der mir dann noch einmal aus meiner finanziellen Misere geholfen hat. Agondar war sehr schön!!! Mir gefiehl es dort fast noch besser als in Goa. Einfach von der Atmosphäre. Während Goa eher etwas für Pauschaltouristen ist, trifft man in Agondar mehr Backpacker und alternative Menschen. Wir waren viel am Stand. Ich habe viel telefoniert wegen meiner Kreditkarte. Sehr entspannend und schön. Chiel war mit einem Österreicher unterwegs. Zu dritt haben wir uns dann ein Zimmer geteilt.Silvester werde ich , glaube ich, genau so wie Weihnachten, nicht so schnell vergessen. Wir haben erst wieder schön gegessen anschließend saßen wir mit tausenden anderen am Strand, haben uns unterhalten, Karten gespielt, usw. Es gab Leute, die Trommeln und Didgeridoo gespielt haben andere haben eine Feuershow gezeigt. Kurz vor Mitternacht wurde eine ca. 3 Meter große, aus Holz gebaute Statue verbrannt. Es gab Feuerwerk. Alles in allem sehr sehr schön. Und das alles in kurzer Hose und T-shirt. Um 1 Uhr hat dann die Polizei versucht mit ca. 20 Polizisten die ca. 6.000 bis 8.000 Menschen zu vertreiben aber nur mit mäßigen Erfolg. Wir haben dann noch mal einen kleinen Mitternachtssnack zu uns genommen. Ja, das war so ganz grob mein Silvester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.01. habe ich einen sehr sehr kompfortablen Sleeperbus nach Bangalore bekommen um 20:15 ging es los um 7:00 Uhr war ich dann in Bangalore. Um 20:45 Uhr sollte mein Flieger nach Delhi gehen. Also jede Menge Zeit aber erst mal wieder die üblichen anfänglichen Orientierungsprobleme. Ich habe mich dann zum Bahnhof aufgemacht, wo ich mein Gepäck verstaute und dann habe ich mich auf gemacht, Bangalore zu Fuß zu erkunden. Geld hatte ich leider wieder mal nicht mehr so viel und das, was ich hatte brauchte ich für die Busfahrt zum Flughafen nach Bangalore und vom Flughafen in Delhi nach Hause. Außerdem wollte ich auch noch was essen -also keine Auto Rikscha ich bin an diesem Tag geschätzte 30 km gelaufen, habe aber auch das meiste Sehenswerte in Bangalore abgeklappert. Der Flug ging dann leider mit 2 Stunden Verspätung los, wegen schlechtem Wetter, nicht in Bangalore aber in Nordindien. Es hat hier in Delhi zur Zeit um die 8 Grad und fast 24 Stunden am Tag dichter Nebel. Der Nebel war auch für die Verspätung verantwortlich. Abgesehen von dem Kälteschock den ich hier in Delhi bekommen habe, gehts mir hervorragend und meine Kreditkarte geht auch wieder &#61514;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So das war jetzt ziemlich viel, ich hoffe nicht zu viel!!! Eigentlich müsste ich ja jetzt noch was über meinen Besuch schreiben. Christoph und Moni hat nämlich ihre kurze Indien Reise am 04.01 zurück nach Delhi geführt wo sie jetzt in meinem bescheidenen Reich mit unterkommen (Maxi ist noch bis zum 10.01. in Nepal) Ich habe den Beiden so einiges von Delhi gezeigt und es war echt schön mal wieder ein paar bekannte Gesichter zu sehen. Leider fliegen sie am 08.01 schon wieder zurück nach Deutschland. Ich glaube, ihnen hat es aber auch gefallen. Ich freue mich jetzt um so mehr auf Christin, die mich ja auch schon bald besuchen kommt.&lt;br /&gt;
Ein ausführlicheren Bericht über den Besuch wird folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So das soll es jeztz aber wirklich mal gewesen sein!!!&lt;br /&gt;
Euch allen ein frohes neues Jahr!!!!!!&lt;br /&gt;
Immanuel</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>10. Januar</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-09T15:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/15-weihnachten/">
    <title>15. Weihnachten</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/15-weihnachten/</link>
    <description>Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde jetzt in meinen wohlverdienten Winterurlaub gehen. Mumbai, Goa, Hampi und Gurkana ich komme!!! Ich werd dort bei angenhem 25 bis 30 Grad Weihnachten und Neujahr feiern. Zurück werde ich am 03.01.2010 kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bis dahin wünsche ich allen eine frohes Weihnachstsfest, viele tolle Geschenke und vorallem nicht zu viel Stress!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;269&quot; alt=&quot;Weihnacht21-Urlaub_Getty_b_08&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Immanuel/images/Weihnacht21-Urlaub_Getty_b_08.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu vergessen euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;284&quot; alt=&quot;neujahr01&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Immanuel/images/neujahr01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Immi</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>09. Dezember</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-17T11:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/14-was-lange-waehrt-wird-endlich-gut/">
    <title>14. Was lange währt, wird endlich gut.</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/14-was-lange-waehrt-wird-endlich-gut/</link>
    <description>Hallo!!! Endlich habe ich meinen Computer wieder so weit, dass ich wenigstens wieder ins Internet kann. Nach langer abstinenz gibt wes endlich mal wieder was von mir zu lesen. Ich habe einiges nach zu holen. Aber zu erstmal mir geht es sehr gut. Meine 2 Wöchige Südindien Reise steht vor der Tür. am 18.12. geht es mit dem Flieger nach Mumbai vondort ans Meer nach Goa und Kantaka und schließlich von Bagalore am 03.01. mit dem Flieger zurück nach Delhi. Ich freue mich schon sehr drauf!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr wollt bestimmt wissen was ich so im November getrieben habe...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der indischen Hochzeit, von der ich ja schon geschrieben habe, sind wir über ein Wochenende nach Chandigarh (nördlich von Delhi) gefahren um dort unsere alte Koordinatorin aus Akshay Pratishthan zu treffen, die ihren Alterruhesitz in diese für Indien untypische Stadt verlegt hat. Für Indien untypisch, da sie erst 1947 gegründet wurde und von vorne bis hinten vom Reisbrett eines Schweizer Architekt, Le Corbusier stammt. Die Stadt selbt ist für indische Verhältnisse sehr sauber ich gibt groß und dem Verkehr angemessene Straßen. Die Architektur ist wie halt in den 50ger und 60ger Jahren gebaut wurde. Viel Betton viele Kanten sehr intereesant aber nicht unbedingt 100% mein Geschmack. Mrs. Usha Varma hat sich sehr rührend um uns gekümmert und unser ganzes Wochenende von vorne bis hintern verplant. Das Highlight war der Rockgarden, von dem ich auch die meisten Bilder sind, die ich von Chandigarh gemacht habe. Der Garten wurde auch von Le Corbusier entworfen erinnert ein bisschen an einen Abenteuerspielplatz. Ich fand es dort sehr schön. Insgesamt hat Chandigarh einige schöne Parks zu bieteb, aber viel mehr alt eben nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am darauf folgenden Wochenede hatten wir ein &quot;Midstay Camp&quot; von AFS. Dafür haben sich alle Freiwilligen in Indien die aus Deutschland kommen und bei AFS sind in Delhi getroffen.(das hört sich jetzt vielleicht viel an, ist es aber nicht. Es war Flo, der ganz im Süden Indiens in Chennai residiert, Alessa sie ist in Amberbard  und eben Maxi, Markus und ich aus Delhi. Also ne kleine Runde. Zusammen sind wir dann nach Jaipur (mal wieder) gefahren. Dort hatten wir einige Sitzungen, die recht langweilig waren. Es war trotzdem nett mal wieder die anderen zu sehen und außerdem haben wir eine ganz nette Sightseeingtour gemacht, bei dir wir noch einiges gesehen haben, was wir bei ersten Jaipur Besuch nicht geschafft habe. Also alles in allem war es ganz nett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am letzten Novemberwochenende haben wir einen Trip nach Udaipur gemacht. Dort haben wir Caitlin getroffen. Eine Amerikanerin, die wir bereits in Jaisalmer auf der Kamelsafari kennen gelernt haben. Sie macht in Udaipur etwas ähnliches wie wir hier in Delhi machen. Wir hatten dort ein sehr schönes Wochenende zunächst einen Besuch im City Palace dann einen langen Spaziergang auf einen Berg zu dem Monsun Palace, von wo wir eine herrliche Aussicht hatten. Und am zweiten Tag habe wir uns Fahrräder geliehen und eine Tour ins Hinterland gemacht. Das war wirklich sehr schön. Es sind hier auch sehr schöne Bilder entstanden. Caitlins Aufenthalt in Indien ist offiziell seit gestern um. Sie hat sich aber nach dem sie von unseren Südinden Plänen gehört hat entschieden ihren Aufenthalt noch etwas zu verlängern und mit uns zu kommen.&lt;br /&gt;
Ja bin mal gespannt wie das wir. Weihnachten bei 30 Grad am Meer!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es mir aber auch verdient nach der letzten stressigen arbeits Woche. Meine Chefin weiß einfach nicht was sie will. Ich habe einen Flayer entworfen den ich gefühlt 10.000 mal ändern musste und zum Teil wollte sie Dinge, die ich dann verändert habe und als ich es ihr dann gezeigt habe wollte sie es doch wieder so wie vorher... Egal das Ding steht jetzt und ich fahre bald in Urlaub :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So das wars in kürze zusammen gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße aus dem Indien!&lt;br /&gt;
Immanueö</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>09. Dezember</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-13T08:18:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/computer-kaputt/">
    <title>Computer kaputt</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/computer-kaputt/</link>
    <description>Wie ihr ja schon bemerkt habt, habe ich schon lange nichts mehr online gestellt. Leider ist schon seit einigen Tagen mein Laptop kaputt. Irgendein Software-Poblem. Auf jden Fall laesst er sich nicht mehr starten. Ich hoffe dass ich ihn bald repariert bekomme und ich euch dann wiede mit Bilden und Berichten ueber mein Leben in Indien berichten kann.</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>08. November</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-26T07:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/13-hochzeit/">
    <title>13. Hochzeit</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/13-hochzeit/</link>
    <description>Hallo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mal wieder etwas Mitteilungswürdiges erlebt. Am Montag (02.11.09) Wurden wir zur einer indischen Hochzeit eingeladen. Ich nehme mal an, dass der ein oder andere schon von diesen riesigen Events gehört hat. Wir waren am 4. Tag der Feierlichkeiten dort. An diesem Tag wurde auch die eigentliche Zeremonie abgehalten. Diese Hochzeit war so, wie man sich eine indische Hochzeit vorstellt  einfach riesig, bombastisch. Mir fällt  kein passendes Wort dafür ein.  Es waren geschätzte 600 Leute da. Zunächst haben wir uns ca. 500 Meter  vor dem eigentlichen Hochzeitsgelände getroffen, um mit einer Prozession zusammen mit dem Bräutigam, der in einer Kutsche wie ein König gekleidet fuhr, zum Hochzeitsgelände zu ziehen. Viel laute Livemusik, sowie ausgelassenes Tanzen bestimmte das Bild. Auch wir wurden zum Tanzen gezwungen. Die Prozession wurde umrandet von ca. 20 Kronleuchtern, die von lebenden Lampenständern getragen wurden. Insgesamt gab es unzählige Angestellte, wie bei allem in Indien. Für die 500 Meter haben wir ca. 45 min gebraucht. Angekommen konnte man aus tausenden von Essen wählen, was ich auch ausgiebig nutzte. Es gab einfach alles im Überfluss. Vor allem die Frauen waren ausgesprochen schön gekleidet. Die Männer sahen zumeist so aus, wie das auch auf einer deutschen Hochzeit üblich ist. Gegen 11 Uhr hat sich für diesen Tag das Brautpaar zum ersten mal getroffen, um sich auf einer Empore Ketten umzuhängen. Dies war jedoch nicht die eigentliche Hochzeitszeremonie. Diese fand nur im kleinen familiären Kreis gegen 2 Uhr statt. Auch wir waren dabei nicht anwesend. Es gabt viele professionelle Fotographen und Kameraleute, die alles in Bild und Ton festgehalten haben. Uns wurde versprochen, dass wir auch einige Aufnahmen davon bekommen. Ich bin gespannt.&lt;br /&gt;
Ein paar Bilder habe ich auch selbst gemacht, die aber nicht sehr gelungen sind. Trotzdem sind sie online zu bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Immanuel</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>08. November</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T13:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/11-amritsar/">
    <title>12. Amritsar</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/11-amritsar/</link>
    <description>Dieses Wochenende haben Maxi und ich einen kurzen Trip nach Amritsar gemacht. Amritsar ist ca. 500 km nördlich von Delhi und ist die Hauptstadt von dem Staat Punjab. Das macht Amritsar aber nicht wirklich interessant. Das interessante an der Stadt ist der Goldene Tempel. Er ist für die Sikh das was für die Moslems die Kaaba in Mekka ist. Der goldene Tempel besteht in der Tat zu großen Teilen aus Gold. Die ganze Anlage ist äußerst beeindruckend. Noch viel besser ist aber die Gastfreundschaft die Reisende sofort nach der Ankunft in Amritsar entgegen gebracht wird. Vom Bahnhof gibt es einen Shuttlebus zum Goldenen Tempel für den man nicht bezahlen muss. Auf dem Tempelgelände befinden sich unzählige Unterkünfte für Pilger und Reisende die ebenfalls nichts kosten. Die Menschen dort sind eigentlich alle freundlich und äußerst hilfsbereit. Es werden alle Religionen auf die gleiche weiße willkommen geheißen. An einige Regeln muss man sich natürlich schon halten so darf man (wie die meisten Tempel in Indien) den Goldenen Tempel nur Barfuss und nach Fußreinigung betreten, außerdem muss der Kopf mit einem Tuch bedeckt sein. Niemals sollte man die Fußsohlen in die Richtung des Heiligtums strecken. Für die Einhaltung dieser Regeln sorgen Sikh-Wachen mit Speeren. Insgesamt habe ich die Atmosphäre dort als sehr Entspannt wahrgenommen. Wie das aber bei Sehenswürdigkeiten in Indien so ist, ist man als großer weißer fast noch interessanter als die Sights selbst. Ich glaube seit dem Wochenende existieren in Indien unzählige Fotos von mir. Eine andere ganz tolle Sache dort, von der vielleicht der ein oder andere schon gehört hat, ist das Essen. &lt;br /&gt;
Auch dieses ist nämlich, na könnt ihr er erraten?  Ja genau! Es ist frei. Die Küche hat 24 Stunden am Tag offen und jeder kann dort essen. Egal ob Inder, Ausländer, Frau, Mann, Behindert oder nicht, gleich welche Religion auch wenn man gar nicht glaubt. Reich oder arm auch dies spielt keine Rolle. Es essen einfach alle dort. Die totale Gleichbehandlung. Täglich werden mehrere zehntausend Essen auf diese ausgegeben. Wie das funktioniert ist in der Tat beeindruckend. Jeder der will kann an dem Tempel einen Freiwilligendienst leisten und das tuten hunderte. Vom Manager bis zum Bettler. Das Geld für die Zutaten kommt von Spenden. Und es funktioniert!!! Das Essen ist übrigens überaus lecker. Maxi und ich haben gleich dreimal im Tempel gegessen. Mittags, abends und am Morgen unserer Abfahrt.  &lt;br /&gt;
Ich fand es einfach toll dort!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Tempel haben wir noch die Indisch-Pakistanische-Grenze besucht, diese ist ca. eine Autostunde von Amritsar entfernt. Wie ihr vermutlich wisst, besteht zwischen Indien und Pakistan nicht unbedingt das beste Verhältnis. An diesem Grenzübergang gibt es aber 2-mal am Tag eine gemeinsame Zeremonie, nämlich die Wachablösung. Für diese gibt es an dem Grenzübergang extra Tribünen, die auf der indischen Seite auch über voll sind. (Wenn man nicht drängeln kann lernt man es spätestens dort.) Auf der pakistanischen Seite ist das nicht ganz so voll. Es wird bei der Zeremonie viel geschrieen, dabei brüllt einer einen Ton in ein Mikro und versucht diesen so lange wie möglich zu halten am besten länger als der der es auf der anderen Seite der Grenze macht. Die Inder gehen dabei voll ab. Einbisschen zu vergleichen mit der Atmosphäre in einem deutschen Fußballstadion. Insgesamt sehr lustig zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja im Groben war das unser Ausflug nach Amritsar. Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten. Im überfüllten Zug ging es am Sonntag 8 1/2  Stunden zurück nach Delhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja als Anmerkung noch, nach dem ja in Deutschland die Zeit umgestellt wurde beträgt die Zeitverschiebung nun 4 ½ Stunden vor der Zeitumstellung hat mit das besser gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wars dann mal wieder von mir.&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal&lt;br /&gt;
Immanuel</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>07. Oktober</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-27T14:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/video/">
    <title>Video</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/video/</link>
    <description>Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maxi hat sich dieses Wochenende die Zeit genommen und aus den Bilder unserer Rajastahn-Reise eine Slid-Show gemacht. Hier kann man sie bewundern! Viel spaß dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Immanuel</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>07. Oktober</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T14:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/diwali/">
    <title>Diwali</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/diwali/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich wünsche euch allen ein glückliches und schönes Diwali&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;302&quot; alt=&quot;happy_diwali_big11&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Immanuel/images/happy_diwali_big11.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;


Für eine Erklärung bin ich zu faul. Wiki kann das eh besser:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Diwali&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Link zur Erklärung von Diwali&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>07. Oktober</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-16T16:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/11-alltag/">
    <title>11. Alltag</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/11-alltag/</link>
    <description>So mal diesmal ohne besonderen Anlass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche mal einen Einblick in meinen Alltag zu geben, da ich schon das ein oder andere Mal danach gefragt wurde.&lt;br /&gt;
Also wie sieht mein Leben hier aus? &lt;br /&gt;
Ich stehe in der normalerweise um 6:40 Uhr auf und gehe als Erster duschen. Warmes Wasser gibt es leider nicht. Was bisher auch nicht wirklich gestört hat. Aber langsam fängt es an morgens echt eine Überwindung zu werden, sich das kalte Wasser überzuschütten. Ich weiß noch nicht, wie das im Winter werden soll. Wir haben zwar so etwas wie einen Duschkopf, aber aus dem tröpfelt das Wasser nur heraus. Daher füllen wir, wie das in Indien normal ist, einen großen Eimer mit Wasser und gießen diesen dann mit einem kleineren Eimer über uns. Worüber ich sehr glücklich bin ist, dass wir eine funktionierende westliche Toilette haben, was in Indien nicht selbstverständlich ist. Häufig gibt es nur die französischen Klos oder es wird die Notdurft am Straßenrand verrichtet. Bei den ganz armen Menschen hier werden die großen wie die kleinen Geschäfte verrichtet, wo man gerade steht. Aber ich schweife ab. In der Regel  geht Maxi nach mir ins Bad, dann gehen wir zu Babus (Gastfamilie) rüber. Da gibt es dann Frühstück, was normalerweise aus einem in der Mikrowelle warm gemachten Toast mit geschnittenen Karotten, Tomaten, Gurken und Zwiebeln so wie Marmelade und manchmal Ketchup besteht. Nach fünfzehnminütigem  Frühstück heißt es dann meistens auf Clini warten, die wie fast jeden Tag zu spät dran ist. Für uns ist das kein Problem wir müssen offiziell erst um 8:30 bei der Arbeit sein. Clini aber schon um 8:00. Da wir wirklich weit ab von allem leben haben wir einen fünfzehn bis zwanzigminütigen Fußweg bis zur Bushaltestelle auch Auto-Rikschas fahren dort nur sehr wenige. Daher gehen wir gerne früher zur Arbeit und werden gefahren. Wobei man jetzt irrtümlicherweise annehmen könnte Clini fährt mit dem Auto ganz bis zur Arbeit und nimmt uns mit. Nein so ist das nicht. Sie fährt mit dem Auto bis zur Bushaltestelle, also haben wir jeden Tag die große Freude uns in einen der total überfüllten und zum Teil gefährlich anmutenden, öffentlichen Busse zu kämpfen. Die Begründung, dass sie nicht ganz zu Akshay fährt ist, es sei billiger. Nach meinem groben Überschlag beträgt die Ersparnis rund 0,15  &#8364; pro Tag also rund 10 Rupis was auch für diese Familie eigentlich nicht wirklich viel Geld ist. Zumal sie 10.000 Rupis pro Monat von uns als Miete bekommen. Wie dem aus sei, meistens sind wir dann so gegen 8:15 bei der Arbeit über die Arbeit selbst habe ich ja schon mal etwas geschrieben. Momentan muss ich mir die Arbeit regelrecht suchen, es gibt nicht so viel zu tun für mich. Daher machen wir auch mittlerweile recht pünktlich Schluss. Früher haben wir oft wesentlich länger gearbeitet. Um 13:30 gehen wir zum Essen bei Akshay. Das Essen ist dort einfach aber ganz gut, wenngleich auch sehr scharf. Ich glaube wenn ich nach dem Jahr heim komme werde ich alles als fad empfinden. Wenn wir Glück haben bekommen wir dann den Schulbus um 13:50 Uhr um dann mit Clini zusammen das letzte Stück wieder mit dem Auto zu fahren. Zuhause heißt es auch jetzt im Oktober noch erst mal raus aus der lange Hose und bequeme luftige Sachen anziehen. Zu Hause bin ich dann am Computer lese oder lerne Hindi. Nicht selten gehen wir aber auch raus und treffen uns mit jemandem, oder gehen einige Kleinigkeiten einkaufen. Hier wird es sehr früh schon dunkel, um 18:30 heißt es Licht anschalten. Das heißt wenn Strom da ist. Da wir glücklicher weise in New Delhi leben und hier auch noch in einem Teil mit relativ guter Infrastruktur ist der Strom hier zwar fast jeden Tag mal weg, aber meistens nur für Maximal 1-2 Stunden. Aber wir hatten auch schon Stormausfälle von mehr als 14 Stunden.  Je heißer es ist, desto größer ist die Gefahr von Powercuts. Das liegt vor allem an den Klimaanlagen, die in solchen Momenten das Stromnetz überlasten. Ganz toll ist das natürlich für uns, da das bedeutet es gibt keinen Ventilator und ich sage euch, es ist nicht toll nachts bei 38 Grad ohne Ventilator schlafen zu müssen. In den letzte Wochen hatten wir zum Glück nur noch sehr wenige Stromausfälle. Wenn der Strom nach 18:30 ausfällt, bleibt einem eigentlich nur noch zu hoffen, dass der Akku vom Laptop möglichst lange hält und dann früh schlafen zu gehen, schließlich gibt es außer Taschenlampen und Kerzen ja kein Licht. Normalerweise gehen wir so gegen 23 Uhr schlafen + - eine Stunde.&lt;br /&gt;
Um mal Saft, Cola oder mal was zum Knabbern zu kaufen haben wir einen Shop ganz hier in der Nähe, in Deutschland würden wir den wohl eher als ein Kiosk bezeichnen. Supermärkte wie bei uns gibt es hier sowieso nicht und wenn, dann nur in großen Malls. Aber selbst dort kann man die Auswahl nicht mit einem Aldi oder geschweige denn mit einem Marktkauf vergleichen. Zu so einem Laden haben wir einen Fußweg von ca. 45 min oder 20 min laufen und 8 min Bus. Insgesamt werden die meisten Dinge die man so zum Leben braucht auf Märkten gekauft. Nicht nur weil da die Chance größer ist frische Waren zu bekommen, sie sind auch etwas billiger, nur die Märkte finden halt nicht immer statt.&lt;br /&gt;
Abendessen gab es zu Beginn unseres Aufenthaltes noch bei Babus in der Wohnung. Bini die älteste ist momentan aber in der 12 Klasse und ihre Abschlussprüfungen stehen bevor, sie muss als viel lernen und soll durch Maxi und mich nicht abgelenkt werden. Daher bekommen wir das Essen gegen 20:30 rübergebracht. Da wir keinen richtigen Tisch haben, essen wir dann auf dem Bett. Das Essen ist, wie ich vielleicht schon mal geschrieben habe, nicht soooo toll aber essbar. Seitdem ich kein Fleisch mehr hier gegessen habe geht es mit meinem Magen auch einigermaßen. Wobei ich befürchte langsam, an das Klima und das Essen wird sich mein verweichlichter westlicher Körper in dem Jahr nicht mehr 100 % gewöhnen. Was nicht heißen soll, dass es mir schlecht geht!!! Also keine Sorgen machen :) Selbst wenn, wie ich schon mal geschrieben habe um die medizinische Versorgung braucht man sich hier echt keine Sorgen zu machen.&lt;br /&gt;
Das ganze hört sich jetzt vielleicht schlimm an, ich weiß es nicht. Ich empfinde es jedenfalls nicht als schlimm. Ich vermisse eigentlich nichts. Vielleicht abgesehen von einem eigenen Kühlschrank hier im Apartment und einer Waschmaschine. Unsere Wäsche müssen wir nämlich jede Woche oder alle zwei Wochen von Hand selbst waschen, was einen nicht unerheblichen Aufwand bedeutet und die Wäsche wird von Mal zu Mal trotz aller Bemühungen grauer. &lt;br /&gt;
Vielleicht vermittelt das so eine Idee von meinem Leben hier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann bis zum nächsten Mal&lt;br /&gt;
Immanuel</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>07. Oktober</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T18:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/10-rajasthan-backpacker-bericht/">
    <title>10. Rajasthan-Backpacker-Bericht</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/10-rajasthan-backpacker-bericht/</link>
    <description>Hallo und Herzlich Willkommen zu meinem Rajasthan-Backpacker-Bericht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von unserer Schule haben wir sehr kurzfristig erfahren, dass wir vom 19.09. bis 30.09 frei haben. Also haben wir unseren Reiseführer zu Rate gezogen und haben beschlossen die 1 ½ Wochen in Rajasthan zu verbringen. Rajasthan ist einer der größten Staaten in Indien. Der Staat ist was Fläche und Einwohnerzahl angeht in etwa mit Deutschland zu vergleichen. Wir haben die Strecke Jaiphur (Hauptstadt von Rajasthan), Pushkar, Ajmer, Jodhpur, Jaiselmair gewählt. Die Strecke ist etwa zu vergleichen mit Berlin, Hannover, Frankfurt, Stuttgart München. Auf der Hinfahrt haben wir die öffentlichen Intercitybusse verwendet. Die sind zwar nicht komfortabel aber billig. Damit sind wir dann von Station zu Station getourt. So nah an Deutschland werde ich wohl vermutlich bis Ende Mai nicht mehr sein, denn Jaiselmair liegt im Westen von Indien nicht weit von der pakistanischen Grenze entfernt. Zurück haben wir den Zug von Jaiselmair nach Delhi genommen der etwas mehr als 18 Stunden gebraucht hat. Aber jetzt genug zur Vorgeschichte. Ihr wollt ja bestimmt Geschichten zu den vielen Bildern hören. Wir haben in dieser Zeit unglaublich viel erlebt daher werde ich vermutlich nicht alles ausführlich hier erzählen können. Auch die Bilder stellen lediglich 1/6 der gemachten Bilder da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jaiphur&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angefangen hat unsere Reise an dem riesigen Busbahnhof von Delhi. Sich hier zurecht zu finden ist echt nicht so leicht. Ein Freund von uns wohnt aber nicht weit vom Busbahnhof entfernt und so war es kein Problem den richtigen Bus und die Abfahrtszeit herauszufinden. Losgefahren sind wir letztendlich um 23 Uhr, um nach einer anstrengenden Nacht, in einem viel zu engen Bus, um 4:30 Uhr in Jaiphur  anzukommen. Jetzt hieß es erstmal sich orientieren und eine Unterkunft zu finden. Der Reiseführer von Maxi enthält Tipps für sehr schöne und preiswerte Unterkünfte. Wir haben uns die günstigsten Unterkünfte herausgesucht und hatten gleich mal ein Zimmer mit Gefängniszellencharakter, aber zum Glück sind wir ja anspruchslos. Nach einem kleinen Vormittagsschläfchen ging es dann los, die Stadt zu erkunden. Zur Stärkung für den Weg haben wir uns einen Lassi gegönnt. Jaiphur ist dafür berühmt. Lassi ist ein echt leckeres Getränk, es ist ähnlich der Buttermilch. Nach diversen Sehenswürdigkeiten sind wir noch durch den eigentlichen Stadtkern geschlendert um einen angepriesenen Elefantenmarkt zu sehen. Leider vergeblich. Dafür wurden wir mal wieder wie Außerirdische behandelt. Alle wollten Fotos von sich haben, wir mussten unzählige Male unsere Namen sagen und wo wir herkommen, und tausende Hände schütteln. In diese Gegend von Jaiphur verschlägt es wohl nur sehr wenige Touristen. Auf jeden Fall haben wir auf unseren Irrwegen durch die Stadt einen sehr netten Inder namens Manuu kennen gelernt. Er ist etwas jünger als ich. Wir haben uns nett mit ihm unterhalten und dann hat er uns schließlich nach Hause eingeladen. Da wir es eh nicht eilig hatten haben wir das Angebot natürlich gerne angenommen. Wir haben mit Manuu und seinen Freunden Tee getrunken und sie haben uns einen Ausblick auf Jaiphur von ihrer Dachterrasse gegönnte. Bevor die Sonne unter ging haben wir uns noch auf den Weg zum Surya-Tempel (dem Affen-Tempel) gemacht (das wieder zu zweit). Dafür mussten wir über einen kleinen Berg wandern von dem man zunächst eine wunderbare Aussicht auf die Stadt hatte. Auf der anderen Seit ging es in ein scheinbar verlassenes Tal hinab. Es war aber nur scheinbar verlassen, denn es wurde von tausenden von Affen bevölkert. Das Tempelareal macht daher seinem Namen Affen-Tempel alle Ehre. Es war dort wirklich wunderschön! Ich hoffe die Bilder können einen Eindruck dessen vermitteln. Am nächsten Tag war das Ende des Ramadan des ismailschen Fastenmonats. Da unser neuer Freund Moslem ist, wurden wir natürlich zu den Feierlichkeiten eingeladen. Wir hatten jede Menge Spaß, haben mit ihnen gegessen und gequatscht. Es war wirklich eine nette Atmosphäre in der ganzen Stadt. Jeder auch noch so Fremde wurde umarmt. An diesem Tag durfte ich eine sehr schöne Seite des Islam kennenlernen. Später wurden wir noch von Manuu und Kahn (einem seiner Freunde) mitgenommen zu einer Textilfabrik in Jaiphur. Hier gib es nach ihren Angaben sehr günstige Textilien aller Art und davon nicht genug, ein Teil der Erlöse geht an SOS-Kinderdörfer. Also eine richtig feine Sache. Wir haben schließlich dort einige Sachen eingekauft. Gegen 17 Uhr saßen wir aber schon wieder im Bus Richtung Pushkar, dem zweiten Ziel unsere Reise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pushkar&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pushkar ist nicht nur für indische Verhältnisse eine kleine Stadt. Dafür ist sie für Hindus umso heiliger. Ähnlich wie auch Rishikesh ist Pushkar ein Pilgerziel für Hindus. Nach der hinduistischen Mythologie gibt es drei Hauptgötter: Brahma (Schöpfung), Vishnu (Bewahrung) und Shiva (Zerstörung), sie bilden die Trimurti. Pushkar ist für Brahma der wichtigste Ort überhaupt denn: Brahma hatte eine Frau. Nun musste der Gute ein Ritual vollziehen wofür er seine Frau brauchte, die jedoch leider nicht da war. Also nahm sich Brahma eine andere Frau, was seine erste Frau natürlich spitz kriegte und ihn daraufhin mit einem Fluch belegte. Seit dem darf Braham nur in Pushkar verehrt werden und nirgendwo anderes auf der Welt. Die beiden Berge auf denen wir einmal den Sonnenaufgang und dann den Sonnenuntergang gesehen haben sind jeweils den beiden Frauen gewidmet. Das heilige Zentrum von Puskhar stellt ein See dar, der jedoch leider ausgetrocknet ist. Manche behaupten es gäbe natürliche Ursachen andere sagen er ist trockengelegt worden um ihn auszuheben (was ich mehr glaube). Wir haben in Pushkar ein sehr nettes Hotel gefunden in dem wir 2 Nächte verbracht haben. Hier haben wir auch zwei Schwestern aus Israel getroffen, beide so um die 30. Eine von beiden reist schon seit vielen Jahren durch die Welt. Insgesamt sehr nette und interessante Leute mit denen wir uns abends noch lange unterhalten haben. &lt;br /&gt;
Als wir in Pushkar durch die Stadt geschlendert sind haben wir zufällig ein Betttuch an einem Marktstand gesehen, es war genau so eins wie es Maxi in dem Textilladen in Jaiphur gekauft hat. Hier war es nur ca. 30 % billiger. Wir haben uns daher sehr verarscht gefühlt. Vor allem von Manuu und Kahn, die ja behauptet hatten es wäre der billigste Laden überhaupt. Wir haben uns weniger wegen des Geldes verarscht gefühlt, was in Euro nicht so wahnsinnig viel ist, viel mehr wegen des missbrauchten Vertrauens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Samstag sind wir bei ihnen in Jaiphur auf eine islamische Hochzeit eingeladen aber wir verspüren kein großes Interesse da jetzt hinzugehen. Auf jeden Fall hat das mein Vertrauen etwas erschüttert. Ich bin es ja gewohnt hier ständig übers Ohr gehauen zu werden aber ich hätte es einfach nicht von diesen Leuten erwartet. &lt;br /&gt;
Na ja so ist halt das Leben mal bist du der Baum mal bist du der Hund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zum Tempel um den Sonnenuntergang zu sehen haben wir wieder einen Inder kennen gelernt Jai. Trotz einer etwas abweisenden Art unsererseits hat er sich nett mit uns unterhalten, hat Fotos gemacht und uns anschließend per Mail geschickt. Einess davon könnt ihr hier sehen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Immanuel/images/img_2098.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;img_2098&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Immanuel/images/img_2098.jpg&apos;,800,533);return false;&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Immanuel/images/img_2098_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Der Abend auf diesem Berg war einer der schönsten auf unserer Reise, wie ich finde. Es war alles so schön friedlich, es waren nette Leute da (auch eine Israelische Familie mit der ich mich über die Israelische Armee unterhalten habe) es gab bequeme Stühle und es wurde entspannende Musik abgespielt. Viel schöner kann es eigentlich gar nicht sein. &lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen sind wir von dem supertollen Busbahnhof (kann man auf den Bildern bei Picasa sehen) abgefahren und kamen 30 min später in dem nahe gelegenen Ajmer an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ajmer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ajmer hat uns im Großen und Ganzen gar nicht so sehr gefallen. Wir haben dort auch gar nicht übernachtet sondern sind noch am selben Tag abends um 22 Uhr weiter nach Jodpur gefahren. Ajmer ist eine große Stadt. Sie war laut und voll und hat gestunken. Das Schlimmste war jedoch: wir sind egal wo wir hin wollten immer wieder an einer Mosche rausgekommen vor deren Eingang man sich nur durch die Menschenmassen schieben konnte. Nach einer sehr enttäuschenden Museumsbesichtigung einer Bootsfahrt auf einem grünen See und ewigen planlosen durch die Stadt Gelaufe, haben wir am Ende des Tages einen kleinen Berg bestiegen von wo aus man eine tolle Sicht auf die Stadt hatte. Um 22 Uhr ging es mit dem Bus weiter nach Jodhpur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jodhpur&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 2:30 Uhr in der Nacht sind wir in einer menschenleeren Stadt angekommen. Die Straßen wurden von tausenden streunender Hunde beherrscht. Um 2:30 Uhr ist es leider meist schwer ein Zimmer zu bekommen, daher haben wir uns auf den Weg zum Mehrangarh Fort gemacht, wo wir auf den Mauern hoch über der Stadt auf den Morgen gewartet haben. Nachdem wir dann gegen 5:30 Uhr unser Zimmer hatten haben wir erst mal wieder ein paar Stündchen geschlafen. Jodhpur hat mir echt gut gefallen es gibt viel zu sehen, wie man auch auf den Bilder erkennen kann. Nach dem Sightseeing haben wir auf dem Dach unsere Unterkunft gemütlich mit einem englischen Pärchen und einer allein reisenden Engländerin zu Abend gegessen. Mit der Engländerin haben wir eine Audiotour durch das Fort gemacht und ihr anschließend gezeigt wie sie sich in den kleinen verwinkelten Gassen von Jodhpur zu Recht finden kann. Ich könnte euch jetzt noch Ausführungen zu dem Fort und dem Palast machen die den dominierenden Rahmen für Jodhpur bilden aber ich glaube das spare ich mir jetzt wen es interessiert kann es nachlesen unter: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Meherangarh&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Meherangarh&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Umaid_Bhavan&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Umaid_Bhavan&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Ein anderes schönes Erlebnis in Jodhpur war, dass wir bei einem indischen Spiel namens Carrom mitmachen durften, das einige Leute am Straßenrand spielten. Das ganze ist ähnlich wie Billard nur mit wesendlich geringern Mitteln. Ich habe mit meinem Partner  meinen Reisegefährten Max und seinen Partner zwei Mal geschlagen. (Was zugegebener Maßen nicht nur mein verdienst war). Was noch toll war, wir durften auf den blauen Felsen, der mitten in der Stadt herausragt und auf dessen Spitze ein Tempel ist. Wir hatten da sehr viel Glück, denn normalerweise ist er für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Wir haben nur zufällig den richtigen Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort getroffen. Es ist unglaublich wie vielen Menschen man in Indien im Laufe einer Reise begegnet.&lt;br /&gt;
Abends wollten wir dann eigentlich den letzten Zug nach Jaiselmair nehmen, leider haben wir den um wenige Minuten verpasst. Also hieß es: auf zum Bahnhof und hoffen, dass es noch Plätze für den Zug nach Jaiselmair gibt. Was natürlich nicht der Fall war. Wir standen also vor der Wahl noch mal um 23 Uhr eine Unterkunft zu suchen oder am Bahnhof schlafen und mit dem ersten Bus um 5 Uhr morgens losfahren. Wir haben uns für die indische Variante entschieden. Maxi konnte auch zwischen den Indern auf dem Boden des Bahnhofs schlafen mir wollte das aber aus diversen Gründen  nicht gelingen. Also schlug ich mir die Zeit irgendwie tot mit Menschen beobachten, Sudoku spielen und rumlaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jaiselmair&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere letzte Station auf der Reise hieß Jaiselmair eine kleine Stadt mitten in der Wüste. Wobei die Wüste eigentlich doch noch etwas weiter im Westen richtig anfängt. Die Hauptattraktion in Jaiselmair ist das Fort in dem Menschen wohnen und in dem man auch als Tourist Unterkünfte bekommen kann. Hoch spannender sind aber die Kamel bzw. Dromedar Safaris durch die Wüste. Wir haben auch so eine mit gemacht 2 Tage durch die Wüste mit einer Übernachtung in den Dünen. Das Essen wurde von unserem Guide zubereitet und war wirklich lecker!!! Was ich an dieser Stelle mal festhalten will: Dromedare sind trotz Sattel nicht die bequemste Form der Fortbewegung. Ich hatte nicht nur am ganzen Körper Muskelkater nein, mein Hintern war auch wund. Vermutlich habe ich irgendwas falsch gemacht, denn den anderen ging es deutlich besser. Die Nacht in der Wüste war recht kalt aber wir hatten nachdem der Mond weg war einen äußerst beeindruckenden Sternenhimmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Heimfahrt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ende ging unsere Reise mit der Zugfahrt zurück nach Delhi. Wie schon geschrieben, über 18 Stunden. Die dritte Klasse haben wir uns doch nicht zugetraut aber die zweite Klasse, die komfortabler ist als jeder Bus, was nicht heißt, dass es super komfortabel ist. Wir hatten sleeperclass, konnten also schlafen. Auf der Strecke haben wir auch einen der wenigen Deutschen in Indien getroffen. Seine sechsmonatige Reise durch Indien ging mit der Zugfahrt auch zu Ende. Er hatte tolle Geschichten über Treckingtouren durch den Himalaja zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit Endet meine Erzählung über dein Rajasthan Trip. Ich hoffe es war nicht zu viel. Es war einfach so unglaublich, was wir in der kurzen Zeit erlebt haben, dass man es in einer solchen Form kaum wiedergeben kann. Aber vielleicht habt ihr ja eine Idee bekommen und ich habe die Lust am Backpacken geweckt ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße aus Indien</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>06. September</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-30T07:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/10-allgemeine-endruecke/">
    <title>9. Allgemeine Endrücke</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/10-allgemeine-endruecke/</link>
    <description>Namaste!&lt;br /&gt;
Ich dachte ich mach mal wieder einen Blogeintrag, auch wenn ich eigentlich nicht viel Neues berichten kann. Seit einiger Zeit unternehme ich nicht mehr ganz so viel wie am Anfang, was man auch in der Anzahl der gemachten Bilder sieht. Dies liegt zum Einen daran, dass wir, wenn wir was machen wollen, immer gleich große Strecken zurücklegen müssen und wir die meisten Sehenswürdigkeiten in Delhi bereits besucht haben. Zum anderen liegt es daran, dass ich in letzter Zeit häufig krank geworden bin. Nichts Schlimmes nur Magenverstimmungen oder Erkältungen aber so das ist halt lieber im Bett geblieben bin. Fieber hatte ich hier bisher noch nie. Also keine Sorgen machen!!! Außerdem ist die ärztliche Versorgung hier in Delhi genau so gut wie in jeder deutschen Großstadt. In dem Stadtteil, in dem ich lebe gibt es gleich zwei große Kliniken zum einen das India Spinal Injurie Center und zum anderen das Fortis Hospital. Beide hervorragende Adressen. Insbesondere letzteres, das schließe ich vorallem aus den vielen Oberklassewagen im Eingangsbereich. So eine Ansammlung an Luxusautos aber ich bisher nur auf der IAA in Frankfurt gesehen. Dort gibt es vom Maybach über BMW 7, Mercedes S Klasse, Audi R8, Porsche Cayenne, bis hin zum Lamborghini alles zu sehen. Dementsprechend und aufgrund der Aussagen von Indern schließe ich, dass man in diesen Kliniken nicht schlecht aufgehoben ist. Leider steht diese Medizinische Versorgung nur recht wenigen Menschen offen. In Indien gibt es keine allgemeine Krankenkasse. Medizin ist ein Privileg der Reichen. Von denen es übrigens jede menge gibt. In Indien gibt es die Größe Millionärsdichte in Asien und auch Weltweit braucht sich Indien mit der Anzahl der Millionäre nicht zu verstecken. Sieht man im Gegensatz dazu aber die Armut kann man es kaum fassen. Nach Angaben der Weltbank haben heute 44 Prozent der Einwohner Indiens weniger als einen US-Dollar pro Tag zur Verfügung (Quelle: Wikipedia)&lt;br /&gt;
Wenn jemand behauptet in Deutschland wäre die Schere zwischen Arm und Reich weit geöffnet, dann sollte er sich erst mal Indien anschauen. Es gibt hier schließlich kaum soziale Sicherungssysteme. Harz IV bedeutet hier, dass mal ein LKW mit frischem Wasser (was nicht bedeuten soll, dass ich das trinken würde/könnte) zum Slum fährt, damit sich dessen Einwohner mit Kanistern Wasser abfüllen können. &lt;br /&gt;
Durch das gewaltige Angebot an gering qualifizierten Arbeitskräften kostet die Arbeitskraft hier auch fast nichts. Einmal habe ich mir zum Beispiel meine Flip Flops reparieren lassen für 5 Rs (etwas 7 Cent) oder Maxi hat sich die Haare schneiden lassen für 20 Rs (etwa 28 Cent).&lt;br /&gt;
Wenn hier eine Straße aufgerissen wird, was in Deutschland 2 Arbeiter mit Presslufthämmern in einer Stunde erledigen, machen das hier halt etwa 20 Inder mit Pickel bzw. Hammer und Meisel und sind damit einen ganzen Tag beschäftigt. Auch im Bereich der Sicherheit sind unzählige Menschen beschäftigt. Ihre einzige Aufgabe: darauf zu achten, dass alle durch die total überflüssigen Metalldetektoren gehen und alle abzutasten was nur einen symbolische Aufgaben erfüllt. Diese Sicherheitsleute haben so ziemlich den langweiligsten Job der Welt. Trotzdem gibt es sie vor jedem noch so kleinen Einkaufsladen. Nicht anders ist es im Transportwesen. Was in Deutschland mit dem LKW oder einem Sprinter gemacht wird, wird hier getragen oder mit dem Fahrrad transportiert. Es ist kaum zu glauben, was so alles auf ein Fahrrad passen kann. All diese Leute verdienen so gut wie nichts, Stundenlöhne von 30 Rs sind keine Seltenheit. So viel zur Arm-Reich-Debatte. &lt;br /&gt;
Ich wollte aber noch ein anderes Thema anschneiden. Ich schaue ihr in Indien recht regelmäßig die deutschen Nachrichten. Ich bin als etwas auf dem Laufenden. Dementsprechend habe ich auch mitbekommen, dass ein 50 jähriger Mann von Heranwachsenden zu Tode geprügelt wurde. Ein für mich unbegreifliche Tat, die in dieser Art in Indien jedoch niemals stattfinden würde. Nicht weil die Inder alle so pazifistische Menschen sind. Nein vielmehr weil sich immer alle einmischen. Gibt es einen Unfall auf der Straße kann man sicher sein, innerhalb von wenigen Minuten gibt es eine Ansammlung von 20, 30 oder mehr Menschen die alle ihren Senf dazugeben und die eine oder andere Partei unterstützen aber sofort Handgreiflichkeiten unterbinden würden. Auch wenn man einem Inder um Hilfe bittet würde er diese echt nur in großen Ausnahmefällen ausschlagen. Wenn ich zum Beispiel nach dem Weg frage habe ich hier noch nie die Antwort gehört: das weiß ich nicht. Entweder derjenige, den ich gefragt habe kennt wie Antwort oder er fragt einen dritten oder er gibt mir irgendeine Auskunft. Sie sind im Allgemeinen aber echt bemüht irgendeine art von Antwort zu finden. Leider kann man sich aus diesem Grund auf Aussagen nicht immer 100% verlassen.&lt;br /&gt;
Ja das waren man so ein paar meine Eindrücke die ich in den letzten 2 ½ Monaten gewonnen habe. Am Wochenende steht höchstwahrscheinlich wieder ein Ausflug auf dem Programm von Maxi und mir. Das bedeutet für euch Bilder und einen neuen Bolgeintrag im Laufe der nächsten Woche. Also bis dahin wünsche ich euch alles Gute!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße aus Delhi</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>06. September</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-16T12:36:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/fernsehen/">
    <title>8. Fernsehen</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/fernsehen/</link>
    <description>Hallo zusammen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute mal ein kleiner Blogeintrag. Ich war vorgestern im indischen Fernsehen. Und zwar auf ND TV dem landesweiten englischsprachigen Nachrichtensender. Ich habe durch einen indischen Freund Hardeep eine Karte für einen Zuschauerplatz bei einer Podiumsdiskussion bekommen. Dabei ging es um das Verbot des Buches The God Delusion durch die Politik und um das Für und Wieder von Verboten von Büchern im Allgemeinen. Die Gesprächspartner waren 2 Politiker, 2 Richter des obersten indischen Gerichthofes, 2 Schriftsteller, und 2 Historiker. Es war eine ganz interessante Debatte! Wer mich im indischen Fernsehen sehen will kann auf folgenden Link gehen: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ndtv.com/news/videos/video_player.php?id=1154541&quot;&gt;&lt;b&gt;Zum Video&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin leider nicht sehr oft und wenn sehr klein zu sehen. Aber ganz am Anfang bei einem Schwenk durchs Studio bin ich klein in der letzten Reihe zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße aus Indien</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>06. September</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T17:49:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://immanuel.twoday.net/stories/rishikesh/">
    <title>7. Rishikesh</title>
    <link>http://immanuel.twoday.net/stories/rishikesh/</link>
    <description>Hallo zusammen.&lt;br /&gt;
So, ich bin von meinem Wochendtrip nach Rishikesh zurück und der Alltag holt mich wieder ein. Es war einfach wunderschön dort. &lt;br /&gt;
Zuerst aber mal etwas zu Rishikesh. Sie ist eine heilige Stadt für Hindus. Sie liegt am Fuße des Himalaja direkt am Ganges. Sie ist für indische Verhältnisse relativ klein, dafür gibt es umso mehr Touristen vor allem solche, die Spiritualität suchen (ja auch alt Hippies). Die Beatles hat es vor langer Zeit ebenfalls mal nach Rishikesh in einen Aschram gezogen. Dort haben sie 48 Songs in nur 2 Monaten geschrieben. Die Stadt ist einfach wunderschön im Gangestal gelegen, eingeschlossen von den dschunglehaften Wäldern des Himalaja. Auf mich hat es sehr sehr friedlich gewirkt. Ich würde auch jederzeit wieder dorthin fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rishikesh ist ca. 350 km von Delhi entfernt. Wir sind mit dem Bus hingefahren, was eine Fahrzeit von ca. 7 Stunden und eine schöne Schüttelpartie bedeutete. Gestartet sind wir am Cashmirie Gate in Delhi. Dorthin haben wir mit Bus und Metro etwas über eine Stunde von zu Hause aus gebraucht. Auf den Weg haben wir uns um 19 Uhr gemacht. Nach einigem Fragen haben wir auch herausgefunden wo wir die Karten für die Busse kaufen können, 250 Rupi pro Person (ca. 3,50 &#8364;). Später sollte sich herausstellen das das ziemlich überteuert war. Zurück sind wir nämlich für 117 Rupi pro Person gefahren also nicht ganz 2 &#8364;. Der Bus war auch nicht schlechter; gut er hat halt ein paar Mal öfter gehalten aber das hat uns auch nicht weiter gestört. In Haridwar sind wir dann gegen 6:00 Uhr morgens angekommen, wo wir uns erst einmal zurecht finden mussten. Nach einiger Zeit haben wir ein Taxi gefunden, das uns zu einem annehmbaren Preis die letzten Kilometer nach Rishikesh gefahren hat. Dort angekommen (kurz vor 8:00 Uhr morgens) sind wir erst mal etwas durch die Stadt geschlendert, wo wir auf einen Briten getroffen sind, der uns ein Hotel empfohlen hat, das auch echt super war. Es war nicht luxuriös aber für unsere Zwecke ausreichend und hat pro Peron gerade mal 100 Rupi gekostet. Nachdem wir unser Gepäck aufs Zimmer gebracht hatten wollten wir die Stadt etwas genauer anschauen. Raus gekommen ist schließlich eine 4 stündige Wanderung durch die Berge. Wir sind durch Zufall auf einen Pilgerweg gestoßen, dem wir zunächst nur ein Stück folgen wollten. Wir dachten, so schlimm kann es nicht sein, da uns ständig Wandergruppen auch mit kleinen Kindern begegnet sind. Letztendlich war es aber doch ganz schön anstrengend, zumal es fast nur bergauf ging. Belohnt wurden wir mit einer wunderschönen Landschaft und einer grandiosen Aussicht. Außerdem kamen wir in den Genuss einer Segnung von einem Guru und in die Gesellschaft von zwei Indern mit denen wir uns auf Hindi, Englisch und mit Händen und Füßen verständigen konnten. Nach Rischikesh zurück haben wir dann einen Jeep genommen und wir sind schließlich totmüde gegen 16 Uhr im Hotel angekommen. Ich musst dann erst einmal etwas Schlaf nachholfen, da ich im Bus kaum schlafen konnte. Aufgestanden bin ich um 19 Uhr. Wir haben uns dann noch etwas zu essen gesucht und waren dann noch ziemlich lange in einer wunderschönen gemütlichen Bar. Etwas Vergleichbares haben wir in Delhi leider noch nicht gefunden. Ins Bett sind wir dann gegen 01:00 Uhr gekommen und am nächsten morgen ging es um 9:00 Uhr frisch und munter weiter. Uns wurde von einem Aschram erzählt, in dem die Beatles waren.  Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir haben ihn auch gefunden, leider No Entry Mit 60 Rupi konnten wir den Wärter aber vom Gegenteil überzeugen. Was wir vorfanden war fast wie bei Dornröschen. Große dichte Hecken überwuchern die alten Gebäude. So kommt einem fast so vor als schlafe dieser Ort. Trotzdem war er wunder schön!!! Nach einem Brunch gegen 14:00 Uhr machten wir und auf den Heimweg, erst zurück nach Haridwar und dann mit dem Bus nach Delhi. Daheim waren wir schließlich wieder gegen 01:00 Uhr. &lt;br /&gt;
Ich kann euch nur empfehlen die Bilder von mir und Maxi anzuschauen. Da sind wirklich einige schöne dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann bis zum nächsten mal&lt;br /&gt;
Immi</description>
    <dc:creator>Immanuel_G</dc:creator>
    <dc:subject>05. August</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Immanuel_G</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-30T11:45:00Z</dc:date>
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