12. Amritsar
Dieses Wochenende haben Maxi und ich einen kurzen Trip nach Amritsar gemacht. Amritsar ist ca. 500 km nördlich von Delhi und ist die Hauptstadt von dem Staat Punjab. Das macht Amritsar aber nicht wirklich interessant. Das interessante an der Stadt ist der „Goldene Tempel“. Er ist für die Sikh das was für die Moslems die Kaaba in Mekka ist. Der „goldene Tempel“ besteht in der Tat zu großen Teilen aus Gold. Die ganze Anlage ist äußerst beeindruckend. Noch viel besser ist aber die Gastfreundschaft die Reisende sofort nach der Ankunft in Amritsar entgegen gebracht wird. Vom Bahnhof gibt es einen Shuttlebus zum „Goldenen Tempel“ für den man nicht bezahlen muss. Auf dem Tempelgelände befinden sich unzählige Unterkünfte für Pilger und Reisende die ebenfalls nichts kosten. Die Menschen dort sind eigentlich alle freundlich und äußerst hilfsbereit. Es werden alle Religionen auf die gleiche weiße willkommen geheißen. An einige Regeln muss man sich natürlich schon halten so darf man (wie die meisten Tempel in Indien) den Goldenen Tempel nur Barfuss und nach Fußreinigung betreten, außerdem muss der Kopf mit einem Tuch bedeckt sein. Niemals sollte man die Fußsohlen in die Richtung des Heiligtums strecken. Für die Einhaltung dieser Regeln sorgen Sikh-Wachen mit Speeren. Insgesamt habe ich die Atmosphäre dort als sehr Entspannt wahrgenommen. Wie das aber bei Sehenswürdigkeiten in Indien so ist, ist man als großer weißer fast noch interessanter als die Sights selbst. Ich glaube seit dem Wochenende existieren in Indien unzählige Fotos von mir. Eine andere ganz tolle Sache dort, von der vielleicht der ein oder andere schon gehört hat, ist das Essen.
Auch dieses ist nämlich, na könnt ihr er erraten? – Ja genau! Es ist frei. Die Küche hat 24 Stunden am Tag offen und jeder kann dort essen. Egal ob Inder, Ausländer, Frau, Mann, Behindert oder nicht, gleich welche Religion auch wenn man gar nicht glaubt. Reich oder arm auch dies spielt keine Rolle. Es essen einfach alle dort. Die totale Gleichbehandlung. Täglich werden mehrere zehntausend Essen auf diese ausgegeben. Wie das funktioniert ist in der Tat beeindruckend. Jeder der will kann an dem Tempel einen Freiwilligendienst leisten und das tuten hunderte. Vom Manager bis zum Bettler. Das Geld für die Zutaten kommt von Spenden. Und es funktioniert!!! Das Essen ist übrigens überaus lecker. Maxi und ich haben gleich dreimal im Tempel gegessen. Mittags, abends und am Morgen unserer Abfahrt.
Ich fand es einfach toll dort!
Außer dem Tempel haben wir noch die Indisch-Pakistanische-Grenze besucht, diese ist ca. eine Autostunde von Amritsar entfernt. Wie ihr vermutlich wisst, besteht zwischen Indien und Pakistan nicht unbedingt das beste Verhältnis. An diesem Grenzübergang gibt es aber 2-mal am Tag eine gemeinsame Zeremonie, nämlich die Wachablösung. Für diese gibt es an dem Grenzübergang extra Tribünen, die auf der indischen Seite auch über voll sind. (Wenn man nicht drängeln kann lernt man es spätestens dort.) Auf der pakistanischen Seite ist das nicht ganz so voll. Es wird bei der Zeremonie viel geschrieen, dabei brüllt einer einen Ton in ein Mikro und versucht diesen so lange wie möglich zu halten am besten länger als der der es auf der anderen Seite der Grenze macht. Die Inder gehen dabei voll ab. Einbisschen zu vergleichen mit der Atmosphäre in einem deutschen Fußballstadion. Insgesamt sehr lustig zu sehn.
Ja im Groben war das unser Ausflug nach Amritsar. Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten. Im überfüllten Zug ging es am Sonntag 8 1/2 Stunden zurück nach Delhi.
Ach ja als Anmerkung noch, nach dem ja in Deutschland die Zeit umgestellt wurde beträgt die Zeitverschiebung nun 4 ½ Stunden vor der Zeitumstellung hat mit das besser gefallen.
Das war’s dann mal wieder von mir.
Bis zum nächsten Mal
Immanuel
Auch dieses ist nämlich, na könnt ihr er erraten? – Ja genau! Es ist frei. Die Küche hat 24 Stunden am Tag offen und jeder kann dort essen. Egal ob Inder, Ausländer, Frau, Mann, Behindert oder nicht, gleich welche Religion auch wenn man gar nicht glaubt. Reich oder arm auch dies spielt keine Rolle. Es essen einfach alle dort. Die totale Gleichbehandlung. Täglich werden mehrere zehntausend Essen auf diese ausgegeben. Wie das funktioniert ist in der Tat beeindruckend. Jeder der will kann an dem Tempel einen Freiwilligendienst leisten und das tuten hunderte. Vom Manager bis zum Bettler. Das Geld für die Zutaten kommt von Spenden. Und es funktioniert!!! Das Essen ist übrigens überaus lecker. Maxi und ich haben gleich dreimal im Tempel gegessen. Mittags, abends und am Morgen unserer Abfahrt.
Ich fand es einfach toll dort!
Außer dem Tempel haben wir noch die Indisch-Pakistanische-Grenze besucht, diese ist ca. eine Autostunde von Amritsar entfernt. Wie ihr vermutlich wisst, besteht zwischen Indien und Pakistan nicht unbedingt das beste Verhältnis. An diesem Grenzübergang gibt es aber 2-mal am Tag eine gemeinsame Zeremonie, nämlich die Wachablösung. Für diese gibt es an dem Grenzübergang extra Tribünen, die auf der indischen Seite auch über voll sind. (Wenn man nicht drängeln kann lernt man es spätestens dort.) Auf der pakistanischen Seite ist das nicht ganz so voll. Es wird bei der Zeremonie viel geschrieen, dabei brüllt einer einen Ton in ein Mikro und versucht diesen so lange wie möglich zu halten am besten länger als der der es auf der anderen Seite der Grenze macht. Die Inder gehen dabei voll ab. Einbisschen zu vergleichen mit der Atmosphäre in einem deutschen Fußballstadion. Insgesamt sehr lustig zu sehn.
Ja im Groben war das unser Ausflug nach Amritsar. Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten. Im überfüllten Zug ging es am Sonntag 8 1/2 Stunden zurück nach Delhi.
Ach ja als Anmerkung noch, nach dem ja in Deutschland die Zeit umgestellt wurde beträgt die Zeitverschiebung nun 4 ½ Stunden vor der Zeitumstellung hat mit das besser gefallen.
Das war’s dann mal wieder von mir.
Bis zum nächsten Mal
Immanuel
Immanuel_G - 27. Okt, 15:21
