5. Bericht
So ich bin’s mal wieder zum ersten Mal im August.
Also einen Internetzugang haben wir jetzt erfunktioniert sogar... leider nur nicht an meinem Rechner. Das USB-Modem ist nämlich nicht Vista kompatibel. Ich habe den Stick an dem XP Rechner von unserer Gastfamilie getestet und wunder wunder da funktioniert er. Er erinnert mich nur sehr an die guten alten ISDN Zeiten, mit max. Download von 20 k/bit. Wir haben wie schon mit unseren Handykarten kein Glück gehabt. Vor 2 tagen habe ich mit Markus telefoniert. Ein anderer Deutscher, der auch nach Indien gereist ist. Er meinte er hat ein USB-Modem bei dem er Downloads von 250 k/bit schafft (was schon noch mal was anderes ist al 20). Außerdem funktioniert seins auch bei Vista und das Beste kommt noch, er zahlt 700 Rupi pro Monat und das USB-Modem gab es umsonst dazu. Wir hingegen haben 3500 Rupi für das USB-Modem gezahlt und monatlich 1099 Rupi... Wir hoffen, dass wir das irgendwie umtauschen können. Ich habe dafür sogar eine Rechnung was für Indien ehr ungewöhnlich ist.
Naja aber jetzt mal weg von den Internet-Problemen. Der erste Monat hier in Delhi ist wie im Flug vergangen. Die Zeit vergeht echt rasend. Von einem Stimmungstief, wie es und angekündigt wurde, ist weit und breit keine Sicht. Dafür haben wir auch viel zu viel zu tun. Wenn nicht jemand von unseren vielen vielen indischen Freunden Zeit hat, unternehmen Maxi und ist etwas alleine. So wie z.B. an diesem Wochenende. Donnerstags wurde uns von unserer Chefin gesagt, dass wir Freitag frei hätten, da ja der letzte Arbeitstag des Monats wäre. Die Logik darin haben wir zwar nicht gefunden aber den Freientag trotzdem gerne angenommen. Donnerstags waren wir nach der Schule am Jantar Mantra ganz in der Nähe vom Connaught Place. Dies ist ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert zum ablesen der Zeit. Das ganze gleicht einem riesigen Spielplatz für Erwachsene. Da es hier in Indien (was mich bereits am Taj Mahal verwunderte) keine Absperrungen gibt und man auf den historischen Bauwerken herumklettern darf. Dieser Tag war ein durch und durch erfolgreicher Tag für uns. Wir waren an diesem Tag das erste mal alleine unterwegs und haben die Auto-Rikscha genommen um zum Connaught Place zu fahren. Das Erfolgserlebnis dabei war das wir nur 90 Rupi gezahlt haben (das ist der Preis den auch Einheimische zahlen) Danach habe ich mir einen USB-Stick auf einem Markt gekauft. Das war nicht nur ein USB-Stik das war ein 32 GB Stick von Kingston. Von ursprünglich 900 Rupi haben Maxi und ich ihn auf 300 Rupi runtergehandelt. Ich habe also einen USB-Stik mit 32 GB für 5 € gekauft. Das ist sogar für indische Verhältnisse billig. Zunächst dachten wir der hat uns garantiert verarscht und die Zahlen stimmen nicht. Aber es war alles in Ordnung mit dem Stick. Es gab auch bei unseren Freunden hier welche die neidisch auf mein Schnäppchen waren. Auch Maxi hat sich für 300 Rupi eine schöne und hochwertige Tasche gekauft. Also langsam bekommen wir den Dreh raus.
Freitag hingegen war unser „bad luck day“ Zu der Zeit wussten wir auch noch nicht wo das Problem mit unserer Internetverbindung liegt wir haben uns nur über Reliance aufgeregt (der Anbieter). Dann haben wir uns mit Adeel verabredet und kamen schlappe 2 Stunden zu spät. Unsere Intension Delhis Nachtleben zu ergründen klappte auch nicht, da Adeel darauf nicht vorbereitet war bzw. keine Lust hatte und als wir uns zu guter letzt den Lotustempel bei Nacht ansehen wollten hatte der natürlich geschlossen. Dann haben wir noch den Bus verpasst und kamen irgendwann im laufe des Abends etwas frustriert und müde zu Hause an.
Oh am Sonntag ging es mir das erste Mal richtig schlecht. So richtig übel. Maxi und ich kamen von einem Trip zum National Museum nachmittags zurück. Es war wie immer sehr heiß und ich hatte ordentlich durst. In einem Shop, an dem ich auch bisher immer meine Sachen gekauft habe, habe ich mir einem Mangosaft mitgenommen. Den habe ich zu Hause mit Wasser verdünnt und in ein paar min 1,5 Liter getrunken. Davon waren ca. 0,5 Liter von dem besagten Mangosaft, der verschlossen war und von Coca Cola vertrieben wird, keine 10 min später bekam ich Kopfschmerzen. Richtig übel wurde mir aber nicht ich fühlte mich nur unwohl. Ich habe dann gleich Fieber gemessen konnte aber nichts feststellen. Mir wurde immer schlechter ich habe es kaum noch ausgehalten, auch blass muss ich geworden sein. Zu diesem Zeitpunkt war mir meine Unwohl sein nicht erklärbar. Denn ich hatte außer Frühstück (Toast und Marmelade) nichts gegessen. Nur Maxi hatte etwas und das war auch noch „street-food“ und ihm passierte nichts. Nach dem mir leicht übel wurde, ich mich aber nicht übergeben konnte. Führte ich meinen Brechreiz gewaltsam herbei (Finger in den Mund) und siehe da Minuten später war die Welt für mich wieder in Ordnung. Heute geht es mir wieder hervorragend. Also man kann hier auch nicht verschlossenen Getränken von Coca-Cola 100% vertrauen.
Ich glaube ich sollte mal wieder Schluss machen. Ich hoffe es gibt bei keinem von euch schlechte Nachrichten aus Deutschland. Dann bis zum nächsten Mal.
Euer Immanuel aus Indien
Also einen Internetzugang haben wir jetzt erfunktioniert sogar... leider nur nicht an meinem Rechner. Das USB-Modem ist nämlich nicht Vista kompatibel. Ich habe den Stick an dem XP Rechner von unserer Gastfamilie getestet und wunder wunder da funktioniert er. Er erinnert mich nur sehr an die guten alten ISDN Zeiten, mit max. Download von 20 k/bit. Wir haben wie schon mit unseren Handykarten kein Glück gehabt. Vor 2 tagen habe ich mit Markus telefoniert. Ein anderer Deutscher, der auch nach Indien gereist ist. Er meinte er hat ein USB-Modem bei dem er Downloads von 250 k/bit schafft (was schon noch mal was anderes ist al 20). Außerdem funktioniert seins auch bei Vista und das Beste kommt noch, er zahlt 700 Rupi pro Monat und das USB-Modem gab es umsonst dazu. Wir hingegen haben 3500 Rupi für das USB-Modem gezahlt und monatlich 1099 Rupi... Wir hoffen, dass wir das irgendwie umtauschen können. Ich habe dafür sogar eine Rechnung was für Indien ehr ungewöhnlich ist.
Naja aber jetzt mal weg von den Internet-Problemen. Der erste Monat hier in Delhi ist wie im Flug vergangen. Die Zeit vergeht echt rasend. Von einem Stimmungstief, wie es und angekündigt wurde, ist weit und breit keine Sicht. Dafür haben wir auch viel zu viel zu tun. Wenn nicht jemand von unseren vielen vielen indischen Freunden Zeit hat, unternehmen Maxi und ist etwas alleine. So wie z.B. an diesem Wochenende. Donnerstags wurde uns von unserer Chefin gesagt, dass wir Freitag frei hätten, da ja der letzte Arbeitstag des Monats wäre. Die Logik darin haben wir zwar nicht gefunden aber den Freientag trotzdem gerne angenommen. Donnerstags waren wir nach der Schule am Jantar Mantra ganz in der Nähe vom Connaught Place. Dies ist ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert zum ablesen der Zeit. Das ganze gleicht einem riesigen Spielplatz für Erwachsene. Da es hier in Indien (was mich bereits am Taj Mahal verwunderte) keine Absperrungen gibt und man auf den historischen Bauwerken herumklettern darf. Dieser Tag war ein durch und durch erfolgreicher Tag für uns. Wir waren an diesem Tag das erste mal alleine unterwegs und haben die Auto-Rikscha genommen um zum Connaught Place zu fahren. Das Erfolgserlebnis dabei war das wir nur 90 Rupi gezahlt haben (das ist der Preis den auch Einheimische zahlen) Danach habe ich mir einen USB-Stick auf einem Markt gekauft. Das war nicht nur ein USB-Stik das war ein 32 GB Stick von Kingston. Von ursprünglich 900 Rupi haben Maxi und ich ihn auf 300 Rupi runtergehandelt. Ich habe also einen USB-Stik mit 32 GB für 5 € gekauft. Das ist sogar für indische Verhältnisse billig. Zunächst dachten wir der hat uns garantiert verarscht und die Zahlen stimmen nicht. Aber es war alles in Ordnung mit dem Stick. Es gab auch bei unseren Freunden hier welche die neidisch auf mein Schnäppchen waren. Auch Maxi hat sich für 300 Rupi eine schöne und hochwertige Tasche gekauft. Also langsam bekommen wir den Dreh raus.
Freitag hingegen war unser „bad luck day“ Zu der Zeit wussten wir auch noch nicht wo das Problem mit unserer Internetverbindung liegt wir haben uns nur über Reliance aufgeregt (der Anbieter). Dann haben wir uns mit Adeel verabredet und kamen schlappe 2 Stunden zu spät. Unsere Intension Delhis Nachtleben zu ergründen klappte auch nicht, da Adeel darauf nicht vorbereitet war bzw. keine Lust hatte und als wir uns zu guter letzt den Lotustempel bei Nacht ansehen wollten hatte der natürlich geschlossen. Dann haben wir noch den Bus verpasst und kamen irgendwann im laufe des Abends etwas frustriert und müde zu Hause an.
Oh am Sonntag ging es mir das erste Mal richtig schlecht. So richtig übel. Maxi und ich kamen von einem Trip zum National Museum nachmittags zurück. Es war wie immer sehr heiß und ich hatte ordentlich durst. In einem Shop, an dem ich auch bisher immer meine Sachen gekauft habe, habe ich mir einem Mangosaft mitgenommen. Den habe ich zu Hause mit Wasser verdünnt und in ein paar min 1,5 Liter getrunken. Davon waren ca. 0,5 Liter von dem besagten Mangosaft, der verschlossen war und von Coca Cola vertrieben wird, keine 10 min später bekam ich Kopfschmerzen. Richtig übel wurde mir aber nicht ich fühlte mich nur unwohl. Ich habe dann gleich Fieber gemessen konnte aber nichts feststellen. Mir wurde immer schlechter ich habe es kaum noch ausgehalten, auch blass muss ich geworden sein. Zu diesem Zeitpunkt war mir meine Unwohl sein nicht erklärbar. Denn ich hatte außer Frühstück (Toast und Marmelade) nichts gegessen. Nur Maxi hatte etwas und das war auch noch „street-food“ und ihm passierte nichts. Nach dem mir leicht übel wurde, ich mich aber nicht übergeben konnte. Führte ich meinen Brechreiz gewaltsam herbei (Finger in den Mund) und siehe da Minuten später war die Welt für mich wieder in Ordnung. Heute geht es mir wieder hervorragend. Also man kann hier auch nicht verschlossenen Getränken von Coca-Cola 100% vertrauen.
Ich glaube ich sollte mal wieder Schluss machen. Ich hoffe es gibt bei keinem von euch schlechte Nachrichten aus Deutschland. Dann bis zum nächsten Mal.
Euer Immanuel aus Indien
Immanuel_G - 3. Aug, 17:14
