2. Die ersten Tage
So ich bin mal wieder im Internetcafe. Leider hat es immer noch nicht geklappt mit meinem Laptop ins Internet zu kommen. Ich habe momentan auch so viel um die Ohren. Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen klappt. Dann werde ich auch mal einige Bilder hochladen.
Wir haben in der Zwischenzeit wieder einiges erlebt. So waren wir am Freitag mit den Leuten von AFS (die Organisation mit der ich hier bin), die in Delhi leben, bei einem Umweltprojekt, in dem wir in Neu Delhi Bäume gepflanzt haben. Was bei der Hitze eine Tortur ist. Gestern hatten wir z.B. 44 Grad. Dazu kommt noch die Schwüle. Meistens geht es, aber es gibt Tage an denen es unerträglich ist. Außerdem waren wir am Freitag in der Stadt und haben eine Sightseeingtour gemacht. So waren wir bei Humanyun einem Mausulem der Mogule (Das Vorbild für den Tah Mahal). Danach waren wir alle zusammen in einem der größten Sikh-Tempel. Sikh ist eine Religion, eine Mischung aus Hinduismus und Islam. Für diejenigen, die sich dafür interessieren hier ein Link: ………. Die Sikh sind leicht an ihrem Turban und den Messern am Gürtel zu erkennen. Sie bilden die dritt- oder viertgrößte Religionsgemeinschaft in Indien. In diesem Tempel kochen und essen Menschen aller Klassen zusammen. Auch wir haben dort „gekocht“, wir haben Jabatti gemacht eine Art Fladenbrot, wovon auch eines der Bilder zeugt. Auch am Connaught Place waren wir. Er bildet sozusagen das Zentrum von Neu Delhi. Er bildet eine der wenigen Stellen in Delhi, an denen ich nicht angestarrt werde, wie ein Außerirdischer. Von uns zu Hause fährt man mit Bus und U-Bahn ca. eine Stunde bis dort hin. Die U-Bahn ist Wahnsinn. Gebaut wurde sie in nur neun Jahren. Sie ist so sauber und luxuriös wie man es in einem 5-Sterne Hotel erwarten kann. Kommt man jedoch aus der U-Bahn raus steht man sofort wieder in Mitten der Armut. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Delhi extrem auseinander. Auf der einen Seite gibt es Slums wie man sie aus Filmen kennt. Auf der anderen Seite Einkaufsläden in denen man Klamotten für umgerechnet 400 € oder mehr kaufen kann. Die Slums kann man hier an allen Ecken sehen. Meist sind sie nicht sehr groß und bilden eine Art geschlossenes System. Es sind ganz enge Gassen zwischen kreuz und quer gebauten Hütten, fast wie ein Labyrinth. Bisher habe ich mich aber noch nicht getraut davon Bilder zu machen.
Mit uns in Indien angekommen sind auch Schüler aus den USA, Italien und Neuseeland. Die berichteten, dass in ihren Schulen die Kinder geschlagen werden und das nicht gerade zimperlich. Ich bin sehr froh, dass dies an der Schule, an der ich bin, nicht der Fall ist. Bisher habe ich noch nicht viel vom Unterricht mitbekommen, aber ich glaube die Lehrer sind bei weitem nicht so gut ausgebildet wie bei uns. Heute war ich mit den Kindern und Lehrern auf einem Ausflug. Wir waren an einem Monument der Mogule, es war sehr beeindruckend, wie ich fand. Leider wurde den Kindern dazu nichts erzählt. Erst saßen wir 45 min auf einer Wiese vor dem Monument dann sind wir einmal außen herum gelaufen und dann ging es auch schon wieder heim. Mir wurde da schon wesendlich mehr erzählt. Die Lehrer verhalten sich den Kindern gegenüber ganz offensichtlich auch völlig anders, als Beispielsweise mir und Maxi gegenüber. Einer der Lehrer hat mich sogar zu sich nach Hause eingeladen. Vielleicht werde ich das Angebot dieses oder nächstes Wochenende wahrnehmen.
Leider muss ich jetzt dann schon wieder Schluss machen. Ich versuche mich so bald wie möglich wieder zu melden.
Viele Grüße aus dem schwülen heißen Delhi.








Wir haben in der Zwischenzeit wieder einiges erlebt. So waren wir am Freitag mit den Leuten von AFS (die Organisation mit der ich hier bin), die in Delhi leben, bei einem Umweltprojekt, in dem wir in Neu Delhi Bäume gepflanzt haben. Was bei der Hitze eine Tortur ist. Gestern hatten wir z.B. 44 Grad. Dazu kommt noch die Schwüle. Meistens geht es, aber es gibt Tage an denen es unerträglich ist. Außerdem waren wir am Freitag in der Stadt und haben eine Sightseeingtour gemacht. So waren wir bei Humanyun einem Mausulem der Mogule (Das Vorbild für den Tah Mahal). Danach waren wir alle zusammen in einem der größten Sikh-Tempel. Sikh ist eine Religion, eine Mischung aus Hinduismus und Islam. Für diejenigen, die sich dafür interessieren hier ein Link: ………. Die Sikh sind leicht an ihrem Turban und den Messern am Gürtel zu erkennen. Sie bilden die dritt- oder viertgrößte Religionsgemeinschaft in Indien. In diesem Tempel kochen und essen Menschen aller Klassen zusammen. Auch wir haben dort „gekocht“, wir haben Jabatti gemacht eine Art Fladenbrot, wovon auch eines der Bilder zeugt. Auch am Connaught Place waren wir. Er bildet sozusagen das Zentrum von Neu Delhi. Er bildet eine der wenigen Stellen in Delhi, an denen ich nicht angestarrt werde, wie ein Außerirdischer. Von uns zu Hause fährt man mit Bus und U-Bahn ca. eine Stunde bis dort hin. Die U-Bahn ist Wahnsinn. Gebaut wurde sie in nur neun Jahren. Sie ist so sauber und luxuriös wie man es in einem 5-Sterne Hotel erwarten kann. Kommt man jedoch aus der U-Bahn raus steht man sofort wieder in Mitten der Armut. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Delhi extrem auseinander. Auf der einen Seite gibt es Slums wie man sie aus Filmen kennt. Auf der anderen Seite Einkaufsläden in denen man Klamotten für umgerechnet 400 € oder mehr kaufen kann. Die Slums kann man hier an allen Ecken sehen. Meist sind sie nicht sehr groß und bilden eine Art geschlossenes System. Es sind ganz enge Gassen zwischen kreuz und quer gebauten Hütten, fast wie ein Labyrinth. Bisher habe ich mich aber noch nicht getraut davon Bilder zu machen.
Mit uns in Indien angekommen sind auch Schüler aus den USA, Italien und Neuseeland. Die berichteten, dass in ihren Schulen die Kinder geschlagen werden und das nicht gerade zimperlich. Ich bin sehr froh, dass dies an der Schule, an der ich bin, nicht der Fall ist. Bisher habe ich noch nicht viel vom Unterricht mitbekommen, aber ich glaube die Lehrer sind bei weitem nicht so gut ausgebildet wie bei uns. Heute war ich mit den Kindern und Lehrern auf einem Ausflug. Wir waren an einem Monument der Mogule, es war sehr beeindruckend, wie ich fand. Leider wurde den Kindern dazu nichts erzählt. Erst saßen wir 45 min auf einer Wiese vor dem Monument dann sind wir einmal außen herum gelaufen und dann ging es auch schon wieder heim. Mir wurde da schon wesendlich mehr erzählt. Die Lehrer verhalten sich den Kindern gegenüber ganz offensichtlich auch völlig anders, als Beispielsweise mir und Maxi gegenüber. Einer der Lehrer hat mich sogar zu sich nach Hause eingeladen. Vielleicht werde ich das Angebot dieses oder nächstes Wochenende wahrnehmen.
Leider muss ich jetzt dann schon wieder Schluss machen. Ich versuche mich so bald wie möglich wieder zu melden.
Viele Grüße aus dem schwülen heißen Delhi.








Immanuel_G - 15. Jul, 16:50

freue mich immer wenn du schreibst. Ich kann mir das alles soooo bildlich vorstellen. Sehr geil! Weiter so!
P.S.: Ich hab übrigends einen Weg gefunden den kleinen Speicher von Twoday zu umgehen so dass du unbegrenzt Bilder hochladen kannst :), vielleicht kennst du den ja schon. Interesse? Schreib mir.
Viel Spass
Sepp